Büro mit Wohlfühlcharakter: Beleuchtung

Du starrst den größten Teil deines Arbeitstages auf den Bildschirm. Damit dies nicht unangenehm wird, spielen optimale Lichtverhältnisse eine große Rolle. Auf was du dabei achten musst (und damit brennende Augen und Konzentrationsstörungen vermeidest), habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

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Wo immer es geht: Tageslicht

Liebe Chefs, ich bitte euch: Macht es möglich, dass jeder einzelne eurer Mitarbeiter ein Büro mit Tageslicht hat! Tageslicht ist nicht nur für die Augen wesentlich besser als künstliches Licht, sondern trägt auch zum Wohlbefinden des Mitarbeiters bei. Inzwischen gibt es zwar sehr gute Beleuchtungssysteme, die Tageslicht simulieren, jedoch ist das einfach nicht das Gleiche.

Richtwerte für die Beleuchtungsstärke

Wie du in der Arbeitsstättenrichtlinie in Abschnitt 3.4 nachlesen kannst (z. B. auf www.arbeitssicherheit.de), gibt es festgelegte Mindestbeleuchtungsstärken, die im Büro eingehalten werden müssen. Eine kleine Übersicht:

 

Beleuchtungsstärke für ...

  • einen Arbeitsplatz in Fensternähe: 300 Lux
  • einen Büroarbeitsplatz mit Bildschirm: 500 Lux
  • einen Büroarbeitsplatz für anspruchsvolle Tätigkeiten (z. B. Arbeiten mit CAD): > 500 Lux
  • ein Großraumbüro: 750 - 1000 Lux

Daneben wird empfohlen, bei älteren Mitarbeitern die Beleuchtungsstärke zu erhöhen, wenn nötig bis auf 1500 Lux.

Direkte und indirekte Beleuchtung

Ideal ist ein Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung, die dich nicht blendet. Auch wenn die Anschaffung von Schreibtischlampen zum besseren Lesen für jeden Arbeitsplatz teuer sind - investiere darin! Für deine Gesundheit lohnt sich das allemal, und was gibt es Wichtigeres? 

Richtige Leuchtmittel

In den Wintermonaten bekommen wir weniger Tageslicht, als wir uns wünschen und bräuchten. Da bleibt künstliche Beleuchtung nicht aus. Wenn du Leuchtmittel bestellst, achte auf Farben in Neutral- oder Tageslichtweiß. Mit LED und OLED bist du auf der sicheren Seite.

Raumgestaltung

Dein Schreibtisch steht idealerweise parallel zu deinem Fenster. Achte darauf, dass keine Sonne direkt in dein Gesicht oder auf den Bildschirm scheint. Aber auch Schatten - erzeugt durch Pflanzen, Ordner usw. - kann unangenehm sein. Räume störende Gegenstände deshalb aus dem Weg.

 

Damit deine Augen nicht ständig zwischen hell und dunkel unterscheiden müssen, wähle helle Möbel und Geräte aus (z. B. einen hellgrauen Ordnerschrank, eine weiße Tastatur, ...) - wenn du denn ein Mitspracherecht hast. Auch die Wände sollten weiß oder in hellen Farbtönen gestrichen sein, wenn du die meiste Zeit auf den PC-Monitor guckst. 

 

Mehr zum Thema Raumfarben kannst du hier nachlesen.

Ist dein Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet? Bekommst du genug Tageslicht?

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