Wenn der Kollege weint ...

Als Sekretärin bekommst du viel mit, auch ungewollt. Dass der Büroalltag nicht nur aus Blümchen und Schmetterlingen besteht, ist klar. Doch Emotionen - vor allem Tränen - sind eher die Ausnahme. Dementsprechend wissen viele auch nicht, wie man sich in solch einer außergewöhnlichen Situation verhalten soll. In den Arm nehmen? Taschentücher reichen? Oder so tun, als wäre nichts?

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Die Gründe

Die Gründe für einen emotionalen Ausbruch können vielfältiger Natur sein. Während die meisten eine Abmahnung noch relativ gefasst hinnehmen, brechen bei einer Kündigung oftmals die Dämme (das gilt auch für Männer!). Auch handfeste Streitigkeiten zwischen Kollegen oder grundlegende Meinungsverschiedenheiten können nicht nur zu bösen Worten, sondern eben auch zu Tränen führen. 

Do's und Don'ts bei Tränen im Büro

Do's bei Tränen im Büro:

  • professionell bleiben
  • nicht selbst in eine Gefühlsspirale fallen
  • dem Kollegen einen "Ausweg" geben (z. B. mit ihm in einen leeren Besprechungsraum gehen)
  • selber ruhig bleiben
  • ein Taschentuch und ein Glas Wasser anbieten
  • je nach Art des Kollegen und Beziehung zu ihm: In den Arm nehmen, gut zureden oder der Person Zeit geben, wieder zu Atmen zu kommen
  • positiv nach vorne blicken: "In ein paar Jahren werden wir über die Sache schmunzeln!"
  • wenn du selbst mit der Situation überfordert bist: Jemanden holen, der sich mit dem Betroffenen gut versteht

 

Don'ts bei Tränen im Büro:

  • hektisch werden
  • "Oh mein Gott!" (oder etwas ähnliches) quer durch den Raum kreischen
  • die Situation ignorieren
  • versuchen, die Situation herunterzuspielen (z. B. mit "Ist doch gar nicht schlimm!" - denn eine Kündigung ist schlimm!)
  • vor anderen Kollegen die Sache breittreten

Hast du auch schon mal eine "tränenreiche" Situation im Büro erlebt? Wie bist du damit umgegangen?

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