Zeitmanagement im Fernstudium: So schafft ihr die Weiterbildung neben dem Beruf

Zeitmanagement im Fernstudium
Bild von Pixabay; Fotograf: obpia30

In einen der letzten Artikel haben wir uns angeschaut, welche Grundvoraussetzungen ihr für ein erfolgreiches Fernstudium mitbringen solltet (den Artikel könnt ihr hier nachlesen). Ein wesentlicher und wichtiger Punkt ist natürlich ein gutes Zeitmanagement. Doch wie könnt ihr euren Alltag so organisieren, dass neben der 40-Stunden-Woche, Sport und Familie noch eine Weiterbildung realisierbar ist? Das schauen wir uns heute an!

Realistisch planen

Das A und O jeder Zeitplanung, egal ob für ein Fernstudium oder im Job: Realistisch bleiben! Ansonsten schlägt eure Motivation schnell in Frust und Unlust um, womit niemanden geholfen ist. Wenn euer Lernheft 130 Seiten hat, dann ist es Quatsch wenn ihr euch vornehmt, dieses an zwei Tagen durchzupauken. Als groben Richtwert kann ich sagen, dass ihr für 100 Seiten inklusive Bearbeitung der Einsendeaufgabe und Zusammenfassung des Lernstoffes eineinhalb bis zwei Wochen benötigt. Wenn ihr Urlaub* habt oder anderweitig viel Zeit in die Bearbeitung stecken könnt, sind ca. acht Tage realistisch. Das kommt allerdings auch darauf an, ob ihr ein Schnellleser und -lerner seid und wie gut bzw. wie schnell ihr den Stoff versteht. 

Zudem solltet ihr immer einen Puffer von zwei oder drei Tagen einplanen, falls etwas Unvorhergesehenes euren Zeitplan sprengt. Das kann eine spontane Verabredung mit der besten Freundin sein, genauso aber auch ein schlechter Tag auf der Arbeit (nach dem an Lernen nicht mehr zu denken ist) oder eine Erkältung*, die euch ans Bett fesselt.

 

Je nachdem, wie schnell ihr euer Fernstudium abschließen wollt, könnt ihr euch auch etwas mehr Puffer einplanen - z. B. nach jedem abgeschlossenen Lernheft einen "Extra"-Tag zur Erholung und als Lernpause, in welcher ihr neue Kraft tanken könnt. 

Lernplan aufstellen

Wenn ihr ein Fernstudium beginnt, wird euch ein grober Lernplan bereits vorgegeben. Denn für jedes Lernheft ist ein gewisser Zeitraum eingeplant (z. B. für die ersten zwei Hefte einen Monat). Auf dieser Grundlage könnt ihr euren eigenen Lernplan erstellen, den ich allerdings nur grob formulieren würde. "Mittwoch, 16:45 Uhr, Heft 4, Seiten 23 bis 35" ist viel zu starr und lässt sich auch nur selten in die Realität umsetzen. "KW 50, Heft 4, Kapitel 2 bis 3" lässt euch viel mehr Spielraum für Unvorhergesehenes! Und wenn ihr euren Lernplan dann auch tatsächlich erfüllt (oder sogar übertrefft), ist euer Erfolgserlebnis umso größer - Motivation pur!

Auf den eigenen Rhythmus eingehen

Ich bin ein Frühaufsteher und liebe es, meinen Tag gegen 5 Uhr zu beginnen. So habe ich noch herrlich viel Zeit an diesem noch so jungen Tag. Wenn ich gut drauf und super motiviert bin, lerne ich bereits in den Morgenstunden und erfülle damit noch vor der Arbeit mein Tagespensum. Wie genial ist das denn? :) 

 

Doch natürlich ist nicht jeder so ein früher Vogel. Andere kommen besser damit zurecht, wenn sie sich am Abend an den Lernstoff setzen. Welche Tageszeit zum Lernen für euch ideal ist, wisst ihr selbst am besten!

Wie strukturiert ihr euer Zeitmanagement im Fernstudium? 

Das könnte euch auch interessieren ...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0