Zeitmanagement im Fernstudium

Welche Grundvoraussetzungen du für ein erfolgreiches Fernstudium mitbringen musst, haben wir uns in einem der letzten Artikel angeschaut (hier kannst du ihn nachlesen). Ein wesentlicher und wichtiger Punkt ist ein gutes Zeitmanagement. Doch wie kannst du deinen Alltag so organisieren, dass neben einer Vollzeitwoche, Familie und Freizeit noch eine Weiterbildung realisierbar ist?

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Realistisch planen

Das A und O jeder Zeitplanung, egal ob für ein Fernstudium oder für den Beruf: Plane realistisch! Ansonsten schlägt deine Motivation schnell in Frust um. Wenn das Lernheft 130 Seiten hat, ist es Quatsch wenn du dir vornimmst, dieses an zwei Tagen durchzupauken. Als groben Richtwert kann ich sagen, dass du für 100 Seiten inklusive Bearbeitung der Einsendeaufgabe und Zusammenfassung des Lernstoffes eineinhalb bis zwei Wochen benötigst (je nach Komplexität des Themas). Wenn du Urlaub hast oder anderweitig viel Zeit in die Bearbeitung stecken kannst, sind ca. acht Tage realistisch. 

 

Ein Puffer von zwei oder drei Tagen solltest du auch bei leichteren Themen einplanen, falls etwas Unvorhergesehenes deinen Zeitplan sprengt. Das kann eine spontane Verabredung mit der besten Freundin sein, genauso aber auch ein schlechter Tag auf der Arbeit oder eine Erkältung, die dich ans Bett fesselt. 

 

Je nachdem, wie schnell du dein Fernstudium abschließen willst, kannst du mehr Puffer einplanen: Zum Beispiel nach jedem abgeschlossenen Lernheft einen "Extra"-Tag zur Erholung und als Lernpause, in der du neue Kraft tankst. 

Lernplan aufstellen

Wenn du ein Fernstudium beginnst, wird dir ein grober Lernplan bereits vorgegeben. Denn für jedes Lernheft ist ein gewisser Zeitraum eingeplant, beispielsweise für die ersten zwei Hefte einen Monat. Auf dieser Grundlage kannst du einen eigenen Lernplan aufstellen, den ich allerdings nur grob formulieren würde. "Mittwoch, 16:45 Uhr, Heft 4, Seiten 23 bis 35" ist viel zu starr und lässt sich nur selten in die Realität umsetzen. "KW 50, Heft 4, Kapitel 2 und 3" lässt dir viel mehr Spielraum für Ungeplantes. Wenn du deinen Lernplan dann tatsächlich erfüllst oder sogar übertriffst, ist das Erfolgserlebnis umso größer!

Auf eigenen Rhythmus eingehen

Ich bin ein Frühaufsteher und liebe es, meinen Tag möglichst früh zu beginnen. So habe ich noch herrlich viel Zeit an diesem noch so jungen Tag. Wenn ich gut drauf und super motiviert bin, lerne ich bereits in den Morgenstunden und erfülle noch vor Arbeitsbeginn mein Tagespensum. Genial! 

 

Doch natürlich ist nicht jeder so ein früher Vogel. Vielleicht kommst du besser damit zurecht, wenn du dich am Abend an den Lernstoff setzt. Welche Tageszeit zum Lernen für dich ideal ist, weißt du selbst am besten! 

Wie strukturierst du dein Zeitmanagement im Fernstudium?

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