Getting Things Done

Getting Things Done ist eine Selbstmanagement-Methode vom gefeierten Trainer und Managementberater David Allen. Dieses Prinzip ist zwar schon seit Jahren auf dem Markt, doch noch immer in aller Munde. Werfen wir also einen Blick darauf:

Getting Things Done (abgekürzt GTD) soll euch ermöglichen, so effizient und belastungsfrei wie möglich zu arbeiten - beruflich wie privat.

Wie das funktionieren soll? Indem ihr alle Termine und offenen Aufgaben - vom Spülen bis zum 10-Wochen-Projekt - notiert. Dadurch leert ihr sozusagen euren Kopf und habt ihn frei für die Erledigung dieser Aktivitäten an sich. Außerdem vergesst ihr nichts, weil ihr ja vorher alles auf eure To-Do-Liste geschrieben habt.


Die Grundprinzipien von GTD sind: 

  • alle Aktivitäten lückenlos erfassen
  • diese Aufgaben (und Termine) mit einem Ziel verbinden
  • Aktivitäten in Kategorien einordnen (nicht in Prioritäten!), beispielsweise "Delegieren" und "Ab in den Müll"
  • Terminkalender und Listen mit einem Wiedervorlagesystem anlegen und pflegen

Beachtet dabei die Zwei-Minuten-Regel: Alles, was ihr innerhalb von zwei Minuten erledigen könnt, schreibt ihr nicht auf, sondern erledigt ihr sofort. 

Das "Ergebnis" von GTD soll sein, dass ihr stressfreier, konzentrierter und organisierter arbeitet, was sich wiederrum in einem Zeitgewinn niederschlägt. Das setzt allerdings voraus, dass ihr euer System, mit dem ihr eure Aufgaben und Termine erfasst, immer auf dem neuesten Stand haltet. Welches System ihr dabei nutzt - Evernote, ToDoIst, Wunderlist, Outlook oder einfach Papier und Kugelschreiber - ist euch und euren Vorlieben überlassen. 

Wenn ihr jetzt sagt, "Das habe ich alles schon einmal bei anderen Methoden gehört/gelesen" - dann gebe ich euch vollkommen recht. Doch den großen Unterschied zu Eisenhower, ALPEN und Co. ist: Keine Prioritäten! Ihr arbeitet eure Aufgaben nicht nach einem bestimmten Schema ab; es geht hier lediglich darum, dass euer Kopf frei wird und ihr somit euer Gedankenkarussell stoppt. 

Seid ihr neugierig geworden und wollt noch mehr zum Thema Getting Things Done lesen? Dann lege ich euch das englische Originalbuch von David Allen ans Herz. Für die, die kein ganzes Buch auf Englisch lesen können oder wollen: Ivan Blatter hat auf seinem Blog GTD genauer beleuchtet und eine ganze Artikelserie zu diesem Thema verfasst: https://ivanblatter.com/einfuehrung-in-gtd-einleitung/

Arbeitet ihr auch mit Getting Things Done oder ist euch das Aufschreiben jeder einzelnen Aktivität zu viel Aufwand? 

Die Artikelserie

Mit dem Artikel "Getting Things Done" sind wir schon beinahe am Ende der Artikelserie "Selbst-/Zeitmanagement: Eine Übersicht über Methoden und Techniken". Doch nicht traurig sein: In den kommenden Tagen erscheinen noch zwei Artikel über die SMART-Methode und über unbekanntere Techniken wie beispielsweise AMORE! Seid gespannt ... 

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