Innere Unruhe: 6 Tipps, wie ihr sie bekämpft

Bild von Pixabay; Fotograf: Wokandapix
Bild von Pixabay; Fotograf: Wokandapix

Innere Unruhe kann sich zu einem wahren Fluch entpuppen. Ihr werdet gereizt, unkonzentriert und schlecht gelaunt, was sich negativ auf eure Arbeit auswirkt. Damit es gar nicht so weit kommt, habe ich euch mögliche Ursachen zusammengefasst und gebe euch sechs gut umsetzbare Tipps an die Hand, mit der ihr eurer inneren Unruhe den Kampf ansagt.

Symptome innerer Unruhe

Vielleicht kennt ihr das: Euer Gegenüber wippt unablässig mit einem Bein oder trommelt mit seinen Fingern auf der Schreibtischplatte. Das können Anzeichen von Nervosität sein - genauso gut aber auch von innerer Unruhe. 

Während sich bei Männern innere Unruhe oftmals durch aggressives Verhalten und Schlafstörungen äußert, haben Frauen meist mit zittrigen Händen und Angstzuständen zu kämpfen. Auch Konzentrationsprobleme und Schweißausbrüche sind Hinweise auf innere Unruhe, denen ihr unbedingt auf den Grund gehen solltet.

Mögliche Ursachen

Ursachen innerer Unruhe können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein. Während man einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Unterzuckerung verhältnismäßig leicht durch Medikamente oder einer Ernährungsumstellung entgegenwirken kann, ist das bei psychischen Faktoren schon wesentlich schwieriger. Stress zu reduzieren, der möglicherweise schon eine Depression ausgelöst hat, lässt sich kaum von heute auf morgen bewerkstelligen. In diesem Fall solltet ihr auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Zudem wird hier auch ein klärendes Gespräch mit eurem Vorgesetzten nötig; denn wenn dieser nicht weiß, dass ihr gestresst und überfordert seid, wird sich an eurem Arbeitsumfang nichts ändern. Rührt der Stress nicht von der Arbeitsmenge her, sondern eher von Kollegen und dem Arbeitsumfeld, solltet ihr - auch wenn euch die Arbeit an sich Spaß macht - die harte Konsequenz ziehen und euch nach einer neuen Tätigkeitsstätte umsehen (das muss nicht gleich die Kündigung bedeuten; vielleicht ergibt sich ja etwas in einer anderen Abteilung?!).

Das könnt ihr gegen innere Unruhe tun: 6 Tipps

Der erste Tipp mag sich "doof" anhören, doch für manche ist es nicht so offensichtlich, wie man meinen möchte: Ihr müsst euren Stress reduzieren. Wie ihr das anstellt, kann ich euch leider nicht verraten - dafür gibt es kein Patentrezept! Während der eine beim Kochen* wunderbar entspannen kann, geht der andere lieber zum Boxen. Ihr wisst selbst am besten, was euch gut tut!

 

Eventuell helfen euch dabei Entspannungsübungen. Probiert es mit klassischer Meditation, denn dazu braucht ihr nicht viel: Eine Entspannungs-CD*, eine bequeme Sitz- oder Liegehaltung und natürlich Ruhe. Doch erwartet beim ersten Mal keine Wunder - euer Körper muss sich an diese Neuheit erst gewöhnen!

Ähnlich sieht es mit autogenem Training aus. Am Anfang ist es regelrecht schwierig, doch wenn ihr es beherrscht, könnt ihr innerhalb von Sekunden euren Stress herunterfahren!

Wem dies zu langweilig ist und lieber im Kreise einer Gruppe "runterkommt", dem empfehle ich Yoga oder Pilates. Inzwischen gibt es in jeder Stadt hierfür massenhaft Kursangebote.

Der dritte Tipp schließt sich an die Entspannungsübungen an: Hört ruhige und entspannende Musik, die oft den Anfang oder Schluss auf Meditations-CD's* bilden. Wellenrauschen, Vögelzwitschern, Klangschalen - all das fährt euer aufgebrachtes Inneres runter und lässt euch zur Ruhe kommen. 

 

Daneben solltet ihr auf regelmäßige Pausen achten. Den ganzen Tag stur durchzuarbeiten, verstärkt eure innere Unruhe nur noch! Das müssen keine sehr langen Pausen sein; bereits ein fünfminütiges "in die Luft starren" kann Wunder wirken. Wer Probleme hat, sich an solch regelmäßige Pausen zu halten, sollte sich eine Gedankenstütze zur Hilfe nehmen. Dass kann z. B. eine App sein, die euch in bestimmten Intervallen an eine Pause erinnert. Mein Favorit ist hier die kostenlose App "Clear Focus". Sie ist praktisch selbsterklärend und basiert auf der Pomodoro-Technik (was das ist und wie sie funktioniert, könnt ihr hier nachlesen).

 

Während eurer Pausen solltet ihr euch bewegen, idealerweise an der frischen Luft. Macht einen kurzen Spaziergang um den Block oder lauft zumindest mal durchs Haus. In eurer Freizeit solltet ihr auf regelmäßigen Sport setzen; dieser kann innere Unruhe sehr wirksam bekämpfen.

 

Als sechsten und somit letzten Tipp lege ich euch die guten alten  Hausmittel* ans Herz. In welcher Form ihr diese zu euch nehmt - über Tees, Badezusätze, Öle, Schüssler-Salze, ... - ist euch und euren Vorlieben überlassen. Greift zu Mitteln mit Hopfen, Baldrian, Melisse, Kamille, Lavendel, Johanniskraut oder Rosmarin!

Wie wirkt ihr innerer Unruhe entgegen?

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