Innere Unruhe: Das kannst du dagegen tun

Innere Unruhe kann sich zu einem wahren Fluch entpuppen: Du wirst gereizt, unkonzentriert und schlecht gelaunt, was sich negativ auf deine Arbeit auswirkt. Damit es gar nicht so weit kommt, habe ich mögliche Ursachen für innere Unruhe zusammengefasst und gebe dir sechs leicht umsetzbare Tipps an die Hand, mit der du deiner inneren Unruhe den Kampf ansagst.

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Symptome innerer Unruhe

Vielleicht kennst du das: Dein Gegenüber wippt unablässig mit einem Bein oder trommelt mit seinen Fingern auf der Schreibtischplatte. Das können Anzeichen von Nervosität sein, genauso gut aber auch von innerer Unruhe. Während sich bei Männern innere Unruhe oftmals durch aggressives Verhalten und Schlafstörungen äußert, haben Frauen meist mit zittrigen Händen und Angstzuständen zu kämpfen. Auch Konzentrationsprobleme und Schweißausbrüche sind Hinweise auf innere Unruhe, denen du unbedingt auf den Grund gehen solltest.

Mögliche Ursachen

Ursachen innerer Unruhe können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein. Während man einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Unterzuckerung verhältnismäßig leicht durch Ernährungsumstellung oder Medikamente entgegenwirken kann, ist das bei psychischen Faktoren wesentlich schwieriger. Stress zu reduzieren, der möglicherweise schon eine Depression ausgelöst hat, lässt sich kaum von heute auf morgen bewerkstelligen. In diesem Fall solltest du auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Zudem wird auch ein klärendes Gespräch mit deinem Vorgesetzten nötig. Denn wenn dieser nicht weiß, dass du gestresst und überfordert bist, wird sich an deinem Arbeitsumfang nichts ändern. Rührt der Stress nicht von der Arbeitsmenge her, sondern von Kollegen und dem Arbeitsumfeld, solltest du - auch wenn die Arbeit an sich Spaß macht - die harte Konsequenz ziehen und dich nach einer neuen Tätigkeitsstätte umsehen. Das muss nicht gleich die Kündigung bedeuten; vielleicht ergibt sich etwas in einer anderen Abteilung?!

6 Tipps gegen innere Unruhe

Der erste Tipp mag sich "doof" anhören, doch für manche ist es nicht so offensichtlich, wie man meinen möchte: Du musst deinen Stress reduzieren! Wie du das anstellst, kann ich dir leider nicht verraten - dafür gibt es kein Patentrezept! Während der eine beim Kochen wunderbar entspannen kann, geht der andere lieber zum Boxen. Du weißt selbst am besten, was dir gut tut! 

 

Eventuell helfen dir Entspannungsübungen. Probiere es mit klassischer Meditation, denn dazu brauchst du nicht viel: Eine Entspannungs-CD, eine bequeme Sitz- oder Liegehaltung und natürlich Ruhe. Erwarte beim ersten Mal aber keine Wunder! Dein Körper muss sich an diese Neuheit erst gewöhnen.

Ähnlich sieht es mit autogenem Training aus. Am Anfang ist es sehr schwierig, doch wenn du es beherrschst, kannst du innerhalb von Sekunden deinen Stress herunterfahren.

Wem das zu langweilig ist und lieber im Kreise einer Gruppe "runterkommt", dem empfehle ich Yoga oder Pilates. Inzwischen gibt es hierfür in jeder Stadt massenhaft Kursangebote. 

 

Der dritte Tipp schließt sich an die Entspannungsübungen an: Höre ruhige und entspannende Musik. Sie bildet oft den Anfang oder Schluss auf Meditations-CDs. Wellenrauschen, Vögelzwitschern, Klangschalen - all das fährt dein aufgebrachtes Inneres herunter und lässt dich zur Ruhe kommen.

 

Daneben solltest du auf regelmäßige Pausen achten. Den ganzen Tag stur durchzuarbeiten, verstärkt deine innere Unruhe nur noch! Das müssen keine sehr langen Pausen sein. Bereits ein fünfminütiges "in die Luft starren" kann Wunder wirken. Wer Probleme hat, sich an solch regelmäßige Pausen zu halten, sollte sich eine Gedankenstütze zur Hilfe nehmen. Dass kann z. B. eine App sein, die euch in bestimmten Intervallen an eine Pause erinnert. Mein Favorit ist die kostenlose App "Clear Focus". Sie ist selbsterklärend und basiert auf der Pomodoro-Technik (was das ist und wie sie funktioniert, kannst du hier nachlesen). 

 

Während deiner Pausen solltest du dich bewegen, idealerweise an der frischen Luft. Mache einen kurzen Spaziergang um den Block oder laufe zumindest einmal durch das Gebäude. In deiner Freizeit solltest du auf regelmäßigen Sport setzen; dieser kann innere Unruhe sehr wirksam bekämpfen. 

 

Als sechsten und somit letzten Tipp lege ich dir Hausmittel ans Herz. In welcher Form du diese zu dir nimmst (über Tees, Badezusätze, Öle, Schüssler-Salze, ...) ist dir und deinen Vorlieben überlassen. Greife zu Mitteln mit Hopfen, Baldrian, Melisse, Kamille, Lavendel, Johanniskraut oder Rosmarin.

Wie wirkst du innerer Unruhe entgegen?

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Kommentare: 2
  • #1

    björn (Samstag, 11 August 2018 22:41)

    Super schöne und informative Seite :)

  • #2

    Anja (Samstag, 11 August 2018 23:03)

    Danke dir Björn! :)