Krank ins Büro? Besser nicht!

Krank
Bild von Pixabay; Fotograf: StockSnap

Klar, ein kleiner Schnupfen und ein bisschen Halsschmerzen halten uns nicht davon ab, auf die Arbeit zu gehen. Doch allzu oft gehen wir auch mit schmerzenden Gliedern und mit Fieber ins Büro. Gerade wenn wir die einzige Sekretärin oder Assistentin sind, fühlen wir uns dazu verpflichtet. Warum das aber keine gute Idee ist? Ich habe vier gute Gründe für euch:

  1. Ihr steckt die Kollegen an
    Erkältungen sind ansteckend. Selbst wenn ihr im Einzelbüro sitzt und Meetings auf ein Minimum reduzieren könnt - ihr infiziert Türklinken, Toiletten, Kaffeetassen. Und die werden ja nicht nur von euch angefasst ...

  2. Ihr arbeitet langsamer und macht eher Fehler
    Wenn ihr körperlich nicht fit seid, seid ihr auch geistig nicht auf voller Höhe. Ihr arbeitet dementsprechend nur mit halbem Tempo und neigt zu Fehlern. Das ist nicht nur ärgerlich und zeitfressend (weil ihr hinterher die Arbeit nochmal machen müsst), sondern kann eurer Firma auch richtig Geld kosten!

  3. Ihr drückt die Stimmung
    Eine rot-triefende Nase, Dauerhusten und ein leidender Blick tragen nicht gerade zur Hochstimmung bei. Diese Atmosphäre übertragt sich auf die Kollegen! 

  4. Euer Körper kann sich nicht erholen
    Wenn ihr krank seid, sendet euch euer Körper ein Signal: Er will sich ausruhen! Und das geht auf der Arbeit nicht. Meistens ist auch der Stress auf der Arbeit der Auslöser für eure Krankheit - wenn ihr also so weiter macht wie bisher, tut ihr eurem Körper einen Gefallen. Außerdem: Wer sich nicht richtig auskuriert, riskiert chronische Krankheiten. Kommen noch andere Faktoren hinzu (vorgeschädigte Organe, etc.) kann das lebensgefährlich werden!

Doch was sollen wir tun, wenn nicht wir, sondern die Kollegen krank ins Büro kommen? Ich habe hier fünf Tipps für euch, die eure Ansteckungsgefahr im Büro minimieren

  1. Regelmäßig Hände waschen
    Wenn ihr aus Höflichkeitsgründen Hände schütteln wollt oder müsst, ist mehrmaliges Händewaschen am Tag keine Kür, sondern Pflicht! Aber auch wenn ihr das Hände schütteln umgehen könnt - auch Türklinken und die Kaffeemaschine sind beliebte Tummelplätze für Viren und Bakterien. 

  2. Gut lüften
    Gerade trockene Heizungsluft schwächt unser Immunsystem, da sie unsere Schleimhäute austrocknet. So stecken wir uns schneller an, da wir empfänglicher für Viren und Bakterien werden. Gegenmaßnahme: Regelmäßiges Stoßlüften oder noch besser, ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft. Auch eine Schale mit Wasser auf der Heizung kann helfen, die Luft und somit auch unsere Schleimhäute zu befeuchten.
     
  3. Abstand halten
    Kollegen, denen man ihre Krankheit schon von Weitem ansieht, kommen sicherlich einen Tag ohne Umarmung oder Handschlag aus. Das ist ja nicht böse gemeint; ihr wollt euch einfach nur schützen.
     
  4. Tastatur und Telefon abwischen
    Viele Krankheiten werden durch Tröpfchen übertragen. Und diese Tröpfchen finden ganz schnell ihren Weg auf die Schreibtischplatte, Tastatur und Telefonhörer. Deshalb schadet es zur Grippe-Hochsaison sicherlich nicht, mit dem täglichen Handwerkszeug etwas reinlicher als sonst umzugehen. 

  5. Auf die eigene Gesundheit achten
    Ernährt euch mit viel Obst und Gemüse und achtet auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch Wasser und Tee (wem das zu langweilig ist, findet hier gesunde Alternativrezepte!). Bewegt euch viel an der frischen Luft und gönnt euch einen Saunagang - das trainiert euer Immunsystem.

Geht ihr auch krank zur Arbeit? Habt ihr noch mehr Tipps, wie wir unsere Ansteckungsgefahr im Büro minimieren können? 

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