Morgenroutine - totaler Quatsch oder eine gute Sache?

Das Wort "Morgenroutine" ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Für manch einen ist es schon zum regelrechten Unwort geworden. Während die einen darauf schwören, ist es für die anderen totaler Quatsch. Was ich davon halte und ob die Einführung einer Morgenroutine für eine Sekretärin sinnvoll ist? Lies weiter ...

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Morgenroutine? Ein klares Ja!

Wenn du meinen Artikel "Ein Tag im Leben als Sekretärin: Mein Morgen" gelesen hast, kannst du es dir bereits denken: Ich bin ein klarer Befürworter der Morgenroutine! Was ich in dem Artikel nicht verraten habe ist, dass ich damit nicht erst auf der Arbeit starte. Bereits am Abend vorher mache ich mir Gedanken über den kommenden Morgen und bereite dementsprechend alles vor. Dazu gehört:

  • Was möchte ich frühstücken?
  • Bereite ich mein Mittagessen am Morgen vor oder besorge ich in der Mittagspause etwas?
  • Fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit oder nehme ich den Bus?
  • Was ziehe ich an?
  • Habe ich noch Zeit für eine kleine Joggingrunde oder etwas Gymnastik? 

Durch diese Vorbereitung kann ich entspannt in den Morgen starten und komme ohne Stress und Hektik auf der Arbeit an.

Die Vorteile einer Morgenroutine

Während andere im Halbschlaf orientierungslos in der Wohnung umherirren, hast du bereits beim Aufwachen eine klare Struktur vor Augen. Du weißt, was am heutigen Tag ansteht und kannst systematisch Punkt für Punkt abarbeiten. Dank der Morgenroutine musst du nicht erst überlegen, was du frühstücken möchtest und ob noch Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee bleibt.

Morgenroutine am Wochenende?

Hier scheiden sich die Geister. Selbst große Fans der Morgenroutine plädieren dafür, am Wochenende "fünf gerade sein zu lassen" und einfach in den Tag hinein zu leben. Ich hingegen zähle mich zu denen, die auch am Wochenende gerne einen Plan haben. Und da gehört die Morgenroutine auf alle Fälle dazu! Außerdem hilft dieser 7-Tages-Rhythmus, stets "dranzubleiben" und seinen persönlichen Zielen näher zu kommen. Nach einer gewissen Zeit wird die Morgenroutine zur Gewohnheit und du wirst sie nicht mehr missen wollen!

Was beinhaltet eine gute Morgenroutine?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Wir sind alle Individuen, deren Fokus auf etwas anderes gerichtet ist. Ich zum Beispiel lege großen Wert auf Gesundheit, mentale und körperliche Fitness. Deshalb möchte ich auch damit in den Tag starten. (Wie das konkret aussieht, liest du im nächsten Abschnitt). Doch vielleicht ist dir Zeit mit der Familie am Morgen wichtiger? Oder dass du die Tageszeitung bei einer Tasse Cappuccino lesen kannst? 

Weitere Ideen für eine "gelungene" Morgenroutine:

  • meditieren
  • Sport machen
  • ein inspirierendes Buch lesen
  • Tagebuch schreiben
  • ausgiebig frühstücken
  • etc.

Wie kann eine Morgenroutine ganz konkret ausschauen?

Meine Morgenroutine für einen normalen Arbeitstag sieht folgendermaßen aus:

  • 5 Uhr aufstehen
  • "Badroutine": Bürstenmassage (probiere das mal aus, das macht wacher als jede Dusche!), Zähne putzen und waschen
  • kleines Ganzkörper-Workout (15 - 20 Minuten)
  • Frühstück und Mittagessen vorbereiten und einpacken (die Zutaten und was ich sonst noch brauche bereite ich am Abend vorher zu) 
  • anziehen (mein Outfit lege ich ebenfalls am Vorabend zurecht)
  • mich kurz von meinem Freund verabschieden, der um diese Uhrzeit meistens noch schläft
  • Wenn ich Bus fahre, verlasse ich um 6:10 Uhr die Wohnung; im Bus lese ich ein Fachbuch
  • Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, lese ich daheim noch ein paar Seiten und radle um 6:15 Uhr los
  • Da mein Arbeitsplatz gerade mal 3 km entfernt ist, sitze ich um 6:30 Uhr an meinem Schreibtisch - und zwar zufrieden und glücklich, da ich das für mich persönlich Wichtigste bereits erledigt habe!

Hast du auch eine Morgenroutine? Wie sieht deine aus?

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