Daran merkt ihr, dass ihr weiterziehen solltet: 7 Gründe, sich einem neuen Job zu widmen

Jobwechsel
Bild von Pixabay; Fotograf: geralt

Ein neuer Job ist immer erstmal aufregend, interessant und spannend. Doch bald darauf ist das Neue schon "alt"; ihr wisst, was ihr zu tun habt und macht eure Sache gut. Der Alltagstrott holt euch ein, das Fesselnde ist weg. Doch dagegen könnt ihr etwas tun, z. B. euren Chef um mehr bzw. andere Aufgaben bitten. Aber es gibt auch andere Faktoren, die euch den Spaß an der Arbeit nehmen. Bei welchen Anzeichen ihr ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken solltet, lest ihr im heutigen Artikel.

1) Ihr tretet auf der Stelle

Ihr wollt Karriere machen, doch euer Chef lässt euch nicht? Gerade bei Sekretärinnen ist es schwierig, "aufzusteigen". Denn euer jetziger Chef hat natürlich ein persönliches Interesse daran, euch zu behalten. Da hilft nur ein klärendes Gespräch, in dem ihr eurem Vorgesetzten klar macht, dass ihr zwar gern für ihn arbeitet, doch dass ihr euch weiterentwickeln wollt. Hindert er euch trotzdem am internen beruflichen Aufstieg, müsst ihr entweder an ihm vorbeiagieren (was hinterher zu bösen Szenen führen kann) oder euch extern umsehen.

2) Die Bezahlung ist mies

Natürlich ist Geld nicht alles, aber seien wir mal ehrlich: Was nützt es uns, wenn wir 40 Stunden pro Woche schuften, und damit gerade so unseren Lebensunterhalt bestreiten können? Selbst wenn die Arbeit an sich Spaß macht - der Spaß ist spätestens beim Blick aufs Konto vorbei. Natürlich solltet ihr euch einen Job aussuchen, den ihr mit Leidenschaft ausübt; doch wenn die Bezahlung nicht zumindest halbwegs stimmt, werdet ihr auf Dauer leider nicht glücklich.

3) Eure Aufgaben sind stupide

Kaffee* kochen gehört zum Job einer Sekretärin nun mal dazu. Doch stundenlang am Scanner stehen, um Sachen zu digitalisieren, die hinterher eh keiner liest, fördert nicht gerade die Motivation. Gerne werden uns auch diverse Listen, Tabellen und Analysen vorgelegt, die wir in irgendeiner Form bearbeiten sollen - und die am Ende ungesehen in eine Schublade (oder schlimmer, in den Papierkorb) wandern. Stupide Aufgaben gibt es zuhauf, doch ohne ein klares Wort von euch wird das euer Chef nicht merken!

4) Ihr seid unter- oder überfordert

Ich weiß leider genau, wie es ist, wenn man auf die Uhr schaut und es sind gerade fünf Sekunden vergangen, seitdem ihr das letzte Mal geguckt habt. Doch ich kenne auch das krasse Gegenteil: Wenn ihr bis nachts über euren Unterlagen sitzt, drei Stunden schlaft und dann wieder zur Arbeit hetzt. Beides ist alles andere als gesundheitsfördernd! Die Folgen können nicht nur Depressionen sein, sondern auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen und sinkende Produktivität.

Wenn ihr mehr zum Thema Boreout erfahren wollt, dann lest hier weiter.

5) Die Arbeitsatmosphäre ist schlecht

Die Kollegen bringen kaum ein "Guten Morgen" raus, der Chef schreit nur rum und selbst die Putzfrau sieht nach drei Tage Regenwetter aus? Das vergiftet nicht nur die Arbeitsatmosphäre (in der effektives Arbeiten praktisch ausgeschlossen ist), sondern verdirbt euch auch den Spaß an selbst der schönsten Aufgabe.

6) Ihr steht nicht hinter den Führungsentscheidungen

Manchmal sind wir alle nicht mit den Entscheidungen unserer Vorgesetzten einverstanden. Das ist auch vollkommen ok. Doch was ist, wenn ihr mit den grundsätzlichen Entscheidungen, die die Unternehmensspitze treffen, auch nicht einverstanden seid? Und ich rede hier nicht von der Auswahl der neuen Firmenwagen, sondern vielmehr über tiefgreifende Entscheidungen wie die Kündigung langjähriger Mitarbeiter oder die Verlagerung eines Produktionsstandortes ins Ausland. Das könnte nicht nur das Unternehmen an sich betreffen, sondern sogar direkt euren Arbeitsplatz beeinflussen. Wenn ihr nicht hinter der Firmenphilosophie steht, solltet ihr über einen Wechsel nachdenken.

7) Die Arbeit schlägt aufs Gemüt

Auf der Arbeit selbst könnt ihr eure schlechte Laune ja gerade noch im Zaum halten, doch sobald ihr daheim angekommen seid, lasst ihr eure volle Unzufriedenheit an eurem unschuldigen Partner aus. Wenn er euch das nicht übel nimmt und anstatt dessen versucht, euch aus eurem Tief herauszuholen, dann habt ihr wirklich großes Glück. Andernfalls mündet das nämlich in einen handfesten Streit, der euch nur noch mehr runterzieht. Auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein sind ernstzunehmende Warnzeichen, dass euch euer Job aufs Gemüt schlägt. 

Habt ihr schon mal gekündigt? Aus welchen Gründen?

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