5 Dinge, die ihr in eurem Job nicht akzeptieren solltet

Nicht akzeptabel!
Bild von Pixabay; Fotograf: geralt

Unzufriedenheit im Job kann viele Auslöser haben. Es kann der Arbeitsplatz an sich sein, die unter- oder auch überfordernden Aufgaben oder schlimmstenfalls die Kollegen oder ein cholerischer Chef. Ich habe ein fünf Faktoren zusammengetragen, die für euer Unglück verantwortlich sein können - die ihr aber auf gar keinen Fall akzeptieren sollet.

1. Mobbing/Beleidigungen

Mobbing gibt es nicht nur in der Schule, auch in der Arbeitswelt sind Beleidigungen verbreitet. Und wer will, findet immer einen Grund: Die Buchhalterin ist zu dick, der Vertriebler zu klein, die Personalerin hat eine komische Brille und das Gerücht, dass die Putzfrau nach Schweiß stinkt, ist auch schnell gesät. Was also tun, wenn ihr selbst zur Zielscheibe von Mobbern werdet? Ganz einfach: Nichts. Ignoriert es einfach und geht nicht auf solche Kindereien ein. Ihr werdet sehen, dass diese Leute dann ganz schnell das Interesse an euch verlieren - denn ohne Reaktion eurerseits machen diese Beleidigungen den Mobbern keinen Spaß. 

2. Fehlende Wertschätzung

Kennen eure Kolleginnen und Kollegen das kleine, aber doch unglaublich wirksame Wörtchen "Danke"? Und wie sieht es mit eurem Chef aus, bedankt er sich bei euch? Denn auch wenn dieses Wort nur klein ist - es wird viel zu wenig gesagt. Dabei drückt es so viel Wertschätzung aus! Fasst euch aber zuerst an die eigene Nase und bedankt euch bei euren Kollegen und auch mal beim Chef. Hilft diese "Durch die Blume"-Strategie nichts, macht sie darauf aufmerksam, dass ihr euch über ein "Danke" durchaus freuen würdet.

3. Kein Feedback

Wir Sekretärinnen stemmen eine ganze Menge: Abrechnen von Reisekosten, Organisieren von Teamevents, Koordinieren der Terminplanung und von Sonderaufgaben gar nicht zu reden. Quantitativ können wir also einiges vorweisen. Doch wie sieht es qualitativ aus? Erledigen wir nicht nur viel Arbeit, sondern machen das auch gut? Denn nur weil wir keine Rückmeldung bekommen, heißt das noch lange nicht, dass die Aufgabe auch zufriedenstellend abgeschlossen wurde. Bittet also euren Vorgesetzten um Feedback. Nur so können wir aus unseren Fehlern lernen und uns weiterentwickeln - andernfalls bleiben wir immer auf demselben Level stehen. 

4. Offensichtliche Ausnutzung

Als Sekretärin sagen wir selten zu einer Arbeit "Nein" - immerhin ist es unser Job, jedes Problem lösen zu können und dabei stets einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch passt dabei gut auf: Von wem kommt die Aufgabe? Wenn sie von einem Kollegen kommt (der vielleicht nicht mal aus eurer Abteilung ist): Bittet er euch öfter um etwas? Oder schlimmer: Knallt er die Aufgabe auf euren Tisch und schreit beim Tür zuknallen "In einer Stunde muss das fertig sein!"? Dann weist ihn freundlich, aber mit Nachdruck darauf hin, dass ihr nicht die Abteilungs- bzw. Unternehmensretterin seid, sondern "nur" dafür verantwortlich, dass euer Sekretariat rund läuft. Ansonsten wird sich immer mehr vor euch auftürmen, was in einen Burnout ausufern kann.

Und auch beim Chef müsst ihr ab und zu mal den Deckel zumachen. Wenn er mit der gefühlt 100stn Aufgabe zu euch kommt, antwortet doch mal ganz keck: "Das mache ich gerne. Welche andere Aufgabe soll ich dafür abgeben?"

5. Mangelnde Leidenschaft

Die vorherigen Punkte waren äußere Faktoren. Doch wie sieht es in euch aus? Seid ihr mit Enthusiasmus dabei? Zwar müsst ihr nicht euer ganzes Herzblut in die Arbeit stecken, doch wenn euch die Leidenschaft komplett fehlt, solltet ihr unbedingt über einen neuen Job nachdenken. Ob ihr dabei nur die Firma oder gleich das Berufsfeld wechselt, hängt von euch und euren Fähigkeiten ab.

Was akzeptiert ihr nicht in eurem Berufsalltag?

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