Selbst-/Zeitmanagement: Diese Methoden und Techniken kennt ihr bestimmt noch nicht

Nun sind wir im letzten Teil der Artikelserie "Selbst-/Zeitmanagement: Eine Übersicht über Methoden und Techniken" angelangt. Ein kurzer Rückblick: Wir haben uns mit Eisenhower, ALPEN, Pomodoro, ABC, Pareto, Getting Things Done und SMART beschäftigt - also eine ganze Reihe von Selbst-/Zeitmanagementmethoden und -techniken! Zum Abschluss schauen wir uns drei Techniken an, von denen ihr bestimmt noch nicht (viel) gehört habt: AMORE, MAGIE und PIDEWAWA. 

Die AMORE-Methode:

Nein nein, hier geht es nicht um Liebe oder Erotik. AMORE ist ein Akronym für ambitiös, motivierend, organisiert, realistisch und echt. Diese Eigenschaften stehen für eure Ziele, also ähnlich wie bei SMART (spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert). 

Die MAGIE-Methode:

Diese Technik reiht sich ebenfalls bei SMART und AMORE ein. Hier stehen die Buchstaben für machbar, akzeptabel, gewissenhaft, inspirierend und ehrgeizig. 

Anmerkung zu den beiden Methoden AMORE und MAGIE:

Vielleicht wundert ihr euch, warum ich SMART einen eigenen Artikel gewidmet habe und im Gegenzgu AMORE und MAGIE in einem Satz abhandle. Ganz einfach: Weil sich alle drei ähneln und demselben Prinzip entsprechen. Sie zeigen euch auf, wie ihr eure Ziele gestalten sollt, damit ihr möglichst schnell und gleichzeitig entspannt ein hervorragendes Ergebnis abliefert.

Die PIDEWAWA-Technik:

Das hört sich nach einem orientalischen Gericht an, ist aber wieder nur eine Abkürzung:

  • P = positives Formulieren der Ziele
  • I = Ist-Zustand aufschreiben
  • D = detailliert, konkret und messbar formulieren
  • E = erreichbare Ziele formulieren
  • WA = wann (Festlegen eines Zeitrahmens)
  • WA = Sinn des Ziels

Wie ihr bereits seht, stehen die einzelnen Buchstaben nicht nur für einen bestimmten Begriff wie bei SMART, AMORE und MAGIE. Zwar geht es ebenfalls darum, eure Ziele zu formulieren, doch die PIDEWAWA-Methode geht etwas mehr in die Tiefe.


Besonders gut bei dieser Technik finde ich den ersten und den letzten Punkt: 

Eine positive Formulierung ist unglaublich wichtig, wichtiger, als wir oft meinen. Denn wenn unser Ziel lautet "Ich will nicht mehr alles auf den letzten Drücker erledigen" erzeugt das eine ganz andere Stimmung als "Ich stelle meine Projekte mit einem einwöchigen Puffer fertig". Achtet darauf, dass eure Ziele keine Verneinung enthalten!

Und auch der letzte Punkt ist essentiell: Warum haben wir überhaupt dieses Ziel? Ist es wirklich wichtig? Habe ich dieses Ziel aufgestellt, um anderen zu gefallen oder um überhaupt ein Ziel vorweisen zu können? Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich es nicht erreichen werde. Prüft deshalb eure Ziele auf den Sinn hin!

So, das ist nun das Ende der Artikelserie "Selbst-/Zeitmanagement: Eine Übersicht über Methoden und Techniken". Ich hoffe, ihr konntet einige Ideen mitnehmen und auch schon erfolgreich in euren Alltag integrieren?! Dann freue ich mich, wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns allen teilt!

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