Weiterbildung "hautnah": Mein Kampf mit der Betriebswirtschaft

Weiterbildung hautnah

Das erste Lernheft zum Thema "Lern- und Arbeitsmethodik" ist geschafft, nun geht es weiter mit (in meinen Augen) zäher Betriebswirtschaft. Drei ganze Lernhefte gibt es zu diesem Thema (seufz!). Im heutigen Artikel stelle ich euch zwei davon vor. Außerdem gibt es noch einen Einblick in meine letzte Einsendeaufgabe und eine erste Einschätzung zur Qualität der Lernhefte.

Die Einsendeaufgabe zu "Lern- und Arbeitsmethodik"

Wie ich euch im letzten Artikel erzählt habe (hier könnt ihr ihn nochmal lesen), tat ich mir mit der ersten Einsendeaufgabe zum Thema "Lern- und Arbeitsmethodik" relativ leicht. Das spiegelte sich auch in meiner Benotung wieder: Ich durfte mich über eine 1 mit 96 Punkten freuen! Die verlorenen vier Punkte gingen dabei auf einen Flüchtigkeitsfehler zurück. Bei einer Aufgabe sollte man eine Skizze entwerfen und diese natürlich auch erklären - doch ich ließ die Erklärung einfach unter den Tisch fallen, denn für mich war die Skizze selbsterklärend ;-). Aber wie heißt es so schön: 1 ist 1, egal ob mit voller Punktzahl oder nicht. 

 

Die Bearbeitung durch die Fernlehrerin ging relativ schnell. Ich schickte die Aufgaben an einem Donnerstag ein und bekam meine Korrektur am folgenden Dienstag zugeschickt. Ich benutze dafür den Online-Campus waveLearn, ihr könnt die Aufgaben aber auch postalisch versenden (was dann natürlich länger dauert).

Die ersten zwei Hefte zum Thema Betriebswirtschaft

Das erste betriebswirtschaftliche Heft dreht sich um die Grundlagen:

  • Was ist eine Wirtschaft, wie funktioniert sie?
  • Wodurch unterscheiden sich die allgemeine und die spezielle Betriebswirtschaftslehre?
  • Welche Arten von Betrieben gibt es?
  • Wie lautet deren Rechtsform und was sind typische Merkmale?
  • Worin liegt der Unterschied von Konzern und Trust? Sind Kartelle erlaubt?
  • Welche Faktoren müssen bei der Standortwahl berücksichtigt werden?

Obwohl ich überhaupt kein Fan von trockener Betriebswirtschaft bin, habe ich dieses Lernheft sehr schnell durcharbeiten können. Mir reichten ein Freitagnachmittag (nach der Arbeit wohlgemerkt!) und ein Samstagmorgen, um das Heft durchzulesen, wichtiges zu markieren und nachzuschlagen sowie die Einsendeaufgabe zu bearbeiten. Ich war selbst überrascht, als ich die letzte Seite umschlug und auf einmal die Lösungen für die Aufgaben im Text auftauchten. Besser (bzw. schneller) hätte es also nicht laufen können!

 

Bei der Einsendeaufgabe muss ich gestehen: Ich tat mir etwas schwer, obwohl die neun kurzen Aufgaben an sich nun wirklich nicht unlösbar sind. Was dabei herausgekommen ist, erzähle ich euch im nächsten Artikel.

Das zweite Heft ging dann schon etwas tiefer. Hier bekommt man einen Einblick in die Produktions- und Kostentheorie. Die Kapital bauen hier aufeinander auf. Ihr solltet also Abschnitte, die ihr nicht verstanden habt, direkt wiederholen. Ansonsten könnte euch das einiges an Zeit bei den nächsten Seiten kosten.

Ich gebe es am besten gleich zu: Dieses Heft war für mich wirklich hart. Ich habe lange gebraucht, um es durchzuarbeiten (eineinhalb Wochen) und noch länger, um aus meinen Notizen eine brauchbare Zusammenfassung zu erstellen. Auch mit der Einsendeaufgabe tat ich mir nicht gerade leicht (hier musste man dieses Mal ein bisschen rechnen). Wie froh ich dementsprechend war, als ich an einem Sonntagabend endlich damit fertig war, könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Wenn am nächsten Tag nicht die Arbeit gerufen hätte, hätte ich wohl zur Feier eine Flasche Sekt* aufgemacht. :)

Die Qualität der Lernhefte - eine erste Einschätzung

Nachdem ich nun drei Lernhefte (sowie das Begleitheft) durchgearbeitet habe, erlaube ich mir einen ersten Kommentar zur Qualität der Lernhefte.

 

Stellenweise sind die Absätze furchterregend lang. Um den Sinn des Textes zu erfassen, muss man den Abschnitt schon zwei- oder gar dreimal lesen. Zudem finden sich immer wieder Rechtschreib- und Satzzeichenfehler, was das flüssige Lesen teilweise etwas erschwert. Auch einzelne Grammatikfehler lassen sich finden, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein :). Struktur wird durch fettgedruckte Zwischenüberschriften und einzelne Grafiken bzw. Tabellen geschaffen, was die teilweise dicken Hefte recht gut auflockert. Auch die Zwischenfragen zum Text erzeugen eine Auflockerung und schaffen gute Anhaltspunkte für Lernziele.

Zur Aktualität der Fakten kann ich noch nichts sagen, da sich im Bereich der Lern- und Arbeitsmethodik sowie der Betriebswirtschaft über die Jahre eher wenig ändert. 

Betriebswirtschaft ist auch für andere Fernlehrgänge ein grundlegendes Thema. Wer hat diese Hefte auch schon durchgearbeitet? Wie seid ihr damit zurechtgekommen? 

Die Artikelserie

In dieser Weiterbildungs-Artikelserie berichte ich euch "hautnah" über mein Fernstudium bei der SGD zum Eventmanager.

Viel Spaß beim Lesen und Mitfiebern!

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